Bewohner Ausflug Wildpark

Mit guter Laune starteten wir voller Erwartung unseren Bewohnerausflug in den Wildpark Rheingönheim. Nach schmackhaftem Mittagessen im dortigen Restaurant in gemütlicher Runde, galt es gemeinsam Natur und Tierwelt zu erkunden und zu bestaunen.

Musik und Lieder begleiten unser gesamtes Leben, sowie an diesem Nachmittag im Evang. Alten- Pflegeheim Ludwigshafen. Es haben sich einige Bewohner eingefunden die gerne Volksleder singen. Dazu werden Liederbücher ausgeteilt und die Teilnehmer suchen sich ein Lied aus, das gemeinsam gesungen wird. An diesem Nachmittag gibt es eine Besonderheit; Rhythmusinstrumente.

Im November erhielt ich einen Anruf vom SWR Fernsehen. Die hatten sich einen treuen Wegbereiter- und Begleiter des Evang. Alten- und Pflegeheims für die Serie „Glücksmomente“ ausgesucht. In dieser Live-Sendung der Landesschau bedankt sich das SWR-Team bei einer Persönlichkeit aus unseren Landen-Herr Rudolf Keppe.

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Angehörigen und Betreuer,

heute möchte ich gerne die Gelegenheit nutzen und mich Ihnen als neue Zentrale Heimleitung unserer drei Einrichtungen vorstellen.

Nachdem wir das „ewig lange“ frieren wohl alle längst satt hatten, zog auch in diesem Jahr irgendwann der Frühling ein, wärmte mit seinen oft schon richtig heißen Sonnenstrahlen nicht nur die Glieder, sondern auch die Herzen. Ist man doch gleich ein ganz anderer Mensch, wenn erst mal die Sonne lacht.

Liebe Leserinnen und Leser, vielleicht haben auch Sie sich hin und wieder schon Gedanken gemacht, wie Ihr Leben im Alter, bei Krankheit, nach einem Unfall oder in einer sonstigen, alles verändernden Lebenssituation aussehen sollte.

Pflegefachkräfte

Liebe Leserinnen und Leser,
mein Name ist Michaela Ankele. Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder.

Dieser Tage stieß ich auf ein Gedicht, ein Frühlingsgedicht. Keines das sich reimt und leicht auswendig lernen lässt, sondern eher Gedanken über Sehnsüchte und Lebensträume, wie wir alle sie verspüren. Es beginnt mit mit der Zeile:

„Wie das Land nach dem Winter ist mein Herz. Ich sehne mich nach Farben, nach Düften und Melodien.“

Im Winter erstarrt die Welt, wie blass und farblos, scheint kaum noch am Leben zu sein. Nach Monaten mit trübem Wetter, Nebel und wenig Sonne lechzt unser Körper geradezu nach allem Hellen und Buntem, nach Sonne, grünen Blättern und Blumen. Wenn im Alter der Alltag immer gleichförmiger wird, wenn es wenig Abwechslung gibt, der Radius, in dem ich mich bewegen kann, immer kleiner wird, dann wächst auch da die Sehnsucht nach allem, was das Leben bunter, anregender, schöner macht, nach Farben, Düften, Melodien. Der Frühling ist die Zeit, in der das Leben wieder neu erwachen zu scheint, wo alles von neuem Lebendig wird. Gibt es solches Frühlingserwachen, solches Neu werden auch für einen alten Menschen? Mancher denkt vielleicht, dass in seinem, in ihrem Leben sich nichts Neues mehr tut, dass alles nur wie gewohnt weitergeht, bis es irgendwann einmal endet. Auch das alte Volk Israel war immer wieder von solcher Hoffnungslosigkeit befallen. Aber es machte auch immer wieder die Erfahrung, dass es unerwartete Wendungen gibt, dass sich tatsächlich ganz Neues ereignet. „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr es denn nicht?“ (Jes. 43,19) fragt Gott. Manchmal ist unser Blick verstellt und wir können nicht wahrnehmen, was sich an Schönem, Buntem und Neuem um uns herum ereignet. Aber wo wir die Augen öffnen, machen wir die Erfahrung:

„Die Frühlingssonne macht vor keinem noch so dunklen Tal in meiner Seele halt. Sie erreicht auch die unzugänglichste Kluft. Und meine versiegten Quellen dürfen wieder sprudeln. Dann kann ich staunen, wie viel in mir steckt.“

Ich wünsche Ihnen allen solche Frühlingssonne, die Ihr Leben in ein neues Licht taucht und alles Schöne und Bunte sichtbar werden lässt.
„Und dankbar erfahre ich:
Der Abschied vom Vergangenen
macht den Weg frei für neues Leben“

Barbara Kohlstruck
Dekanin und Aufsichtsratsvorsitzende der Evangelischen Altenhilfe

Quelle Beitragsbild: © sailorr – Sun – Item ID: 2615227   – http://photodune.net/item/sun/2615227

Zu dieser waren die Bewohnerinnen und Bewohner der „Waldparkresidenz“ am 20. März herzlich eingeladen. Denn pünktlich zum kalendarischen Frühlingsbeginn griff Mathias Wambsganß wieder einmal beschwingt in die Tasten des E-Pianos.

Französischer Abend Vive la France
Der französische Abend, zu dem unsere Bewohnerinnen und Bewohner als Gäste geladen wurden, war bereits im Vorfeld in aller Munde. Schon während der Vorbereitungen wurde eifrig getuschelt: “Was erwartet uns an diesem Abend wohl?“. Vorfreude und Spannung machten sich sichtlich bemerkbar. Dann war es soweit.

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